Serravalle

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Aus der letzten Gemeindefusion im Bleniotal ist die Gemeinde Serravalle entstanden, benannt nach der Burgruine beim Taleingang. Malvaglia, Semione und Ludiano schlossen sich am 1. April 2012 zusammen.

Auf dem rund 10'000 Hektaren grossen Gebiet leben etwa 2100 Personen.

Geschichte und Tourismus

Malvaglia, umgeben von vielen Weinbergen, ist Sitz der Kirche San Martino, des Palazzo dei Landfogti sowie der alten Casa dei Pagani (aus dem 11. Jahrhundert), abenteuerlich an die Felswände der Schlucht des Flusses Orino gemauert. Allesamt historisch-architektonische Leckerbissen. Auch die aus romanischer Zeit stammende Lavü-Brücke Im Malvaglia-Tal, die beide Seiten des Malvaglia-Tals verbindet, gehört dazu.

Touristische Ausflugsziele sind das Alpenrestaurant La Furbeda in Dandrio (1200 M.ü.M), das Ristoro Sass Malt di Dagro (bei der Ankunftsstation der Luftseilbahn Malvaglia-Dagro), die Quarnèi-Hütte (ca. 2050 M.ü.M) am Fuße des Adula-Massivs, der Prou-Hütte (ca. 2015 M.ü.M). Im Bau ist noch die Herberge Mungrech, geplant die Herberge Pozz-Alpe.

Geschichtsträchtiges ist in Ludiano zu sehen: Die "Villa Laura" neben der Kirche San Secondo, die in den Jahren 1910-1912 von Giuseppe Bordonzotti (1877-1932) erbaut wurde, die "Villetta Brighton", eine kleine Villa mit Fassaden, die von Attilio Balmelli ( 1877-1971) gestaltet wurden, die Steinbrücke "Campanie S. Petri" über den Fluss Brenno bei Motto (bereits 1424 erwähnt) und zwei alte Weinpressen: jene von Ca 'd'Baltràm und von Ca' d ' mutal. Erwähnenswert sind auch die gemalten Verzierungen in den beiden Grotti von Ludiano, des "Sprüch" und des "Milani".

Das Dorf Semione ist geprägt von prächtigen Villen entlang der Hauptstrasse. Diese vornehmen Häuser wurden Ende 19., und zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Blenieser Auswanderern gebaut, die als Geschäftsleute und Restaurantbesitzer vornehmlich in Frankreich, England und Belgien erfolgreich waren.

Zeugen der intensiven landwirtschaftlichen Tätigkeit in den letzten Jahrhunderten sind die sechs alten Weinpressen, die "grotti", Vorratshäuser vieler Familien bis zu den Kastanienwäldern hinauf, die mit Trockenmauern gewonnenen, terrassierten Anbauflächen, die vielen alten Ställe und Rustici, die über den ganzen Berg oberhalb Semione verstreut gebaut wurden.

Historisch interessant sind natürlich die Ruinen des Castello di Serravalle, das kürzlich im Rahmen eines Forschungsprojekt eine massive Aufwertung erfahren hat, das an die Burg angrenzende Oratorium von Santa Maria, aber auch die Totenkapelle auf dem Friedhof der Pfarrkirche, des alten Dorfteils und des Oratoriums, das San Carlo gewidmet ist.

 

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